Rosenköpfchen (Agapornis
roseicollis)
Rosenköpfchen bewohnen die Westküste Südafrikas (Angola, Namibia,
Botswana) in offenen, trockenen und bergigen Buschregionen bis hin zu 1600 m
Höhe. In ihrer Heimat brüten sie im Februar und März. Sie gelten
als Koloniebrüter. Sie nisten in Felsnischen oder Gebäudeaussparungen,
häufig auch in den Gemeinschaftsnestern von Webervögeln oder in Termitenhügeln.
Als Nistmaterial verwenden die Tiere kleine Zweige und Rindenstücke, die
vom Weibchen im Bürzelgefieder ins Nest getragen werden. Rosenköpfchen
gehören nicht zu den stark bedrohten Agaporniden, jedoch gelten ihre Bestände
als Rückläufig. Ihr Import ist verboten. Sie sind die in Gefangenschaft
am häufigsten gehaltene und nachgezüchtete Agapornidenart. Männchen
und Weibchen lassen sich äußerlich nicht unterscheiden.
Haltungsgeschichte:
Heute zählen Rosenköpfchen
zu den am häufigsten gehaltenen Kleinpapageien und sind außer in
ihrer Wildfarbe - grün mit hellroter Maske- in vielen weiteren Farbschlägen
erhältlich.